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Die Freiwillige Feuerwehr Werne besteht aus folgenden Löschzügen, bzw. Löschgruppen:
Löschzug 1: Stadtmitte
Löschgruppe 2: Langern
Löschzug 3: Stockum
Löschgruppe 4: Holthausen
Löschzug 5: Werkfeuerwehr RWE Power


Insgesamt versehen ca. 200 Feuerwehrleute in Werne ihren Dienst (unter ihnen drei Feuerwehrfrauen). Es handelt sich hierbei ausschließlich um freiwillige Kräfte. Das Einsatzaufkommen liegt zur Zeit bei ca. 350 Einsätzen pro Jahr, Tendenz steigend. Ein vielfältiges Spektrum gilt es zu bewältigen. Neben der Brandbekämpfung sind es vor allem Einsätze im Bereich der technischen Hilfe wie Verkehrsunfälle, Ölschadensbekämpfung, sowie Sturm- und Hochwasssereinsätze. Aber auch Tierrettungen und Einsätze, die nicht unbedingt in die Zuständigkeit der Feuerwehr fallen müssen schon mal abgearbeitet werden.
Der Autobahnabschnitt BAB 1 (Fahrtrichtung Köln bis zur Anschlußstelle Bergkamen und Fahrtrichtung Bremen bis zur Anschlußstelle Ascheberg) gehört ebenso zum Einsatzgebiet wie die stark befahrene Bundesstraße B 54 und zahlreiche Land- und Kreisstraßen. Eine eingleisige Strecke der Deutschen Bahn AG führt durch Werne und stellt ebenfalls ein gewisses Gefahrenpotential dar.
Insgesamt sind 40 Objekte durch Brandmeldeanlagen mit der Feuerwehr verbunden. Darunter zahlreiche Gewerbebetriebe, ein IKEA-Europalager, drei Seniorenheime, das St. Christophorus-Krankenhaus usw. Sie sorgen immer wieder für Fehlalarme und sonstige Einsätze. Die Löschzüge Stadtmitte und Stockum arbeiten weitestgehend selbständig. Bei Einsätzen in den Ortsteilen Langern und Holthausen werden sie zusätzlich zu den jeweiligen Löschgruppen alarmiert.
Bei größeren Einsätzen unterstützen sich die Löschzüge und -gruppen gegenseitig, wobei die Kreisleitstelle Unna schon bei der Alarmierung die Einsatzgebiete der verschiedenen Einheiten berücksichtigt. Eine große Unterstützung stellt die Werkfeuerwehr des Gersteinwerks dar. Gerade tagsüber, wenn viele Einsatzkräfte der FFW auswärts arbeiten, kann jederzeit auf die gut ausgebildete und ausgerüstete Truppe zurückgegriffen werden.
Ob der Brandschutz in Werne auch weiterhin durch eine rein aus freiwilligen Kräften bestehende Feuerwehr gewährleistet werden kann, wird zur Zeit im Rahmen der Brandschutzbedarfsplanung geprüft. In Zukunft muss versucht werden, durch Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes und durch Brandschutzfrüherziehung die Einsatzzahlen auf ein vertretbares Maß zu beschränken.

Wehrführung

Thomas Temmann

Jörg Mehringskötter