Einsätze
Rauchmelder hat Schlimmeres verhindert
Am heutigen 2. Mai wurde um 17:49 Uhr der Löschzug 1 aus Werne sowie der Löschzug 3 aus Stockum mit dem Stichwort "Feuer 3, unklare Feuermeldung durch Rauchmelder" in den Ostring nach Werne gerufen.
Der zuerst eintreffende Einsatzleiter führte eine erste Lagefeststellung durch. Im ersten Obergeschoss war leichter Brandgeruch festzustellen, zudem war ein ausgelöster Rauchmelder zu hören.
Da von außen keine Flammen sichtbar waren, wurde sich zu einer gewaltfreien Öffnung der Wohnungstüre entschieden. Der Angriffstrupp vom zuerst eintreffenden Löschgruppenfahrzeug öffnete unter Atemschutz die Wohnungstür. Der Grund der Verrauchung konnte schnell in der Küche identifiziert werden.
Auf der eingeschalteten Herdplatte wurden Essen und Küchenutensilien vergessen, welche zu der Verrauchung der Wohnung geführt haben.
Nach dem Absuchen der Räume auf eventuelle Bewohner wurde das Essen nach draußen befördert und die Wohnung mit einer Überdruckbelüftung quer gelüftet.
Der Rauchmelder hat hier schlimmeres verhindert.
Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und richtigerweise wurde die Feuerwehr gerufen.
Rauchmelder retten Leben.
Noch immer sterben in Deutschland jährlich mehr als 400 Menschen an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent davon werden nicht Opfer der Flammen, sie ersticken an giftigen Rauchgasen.
Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein kann.
Ein Rauchmelder verschafft genau die entscheidenden Minuten Vorsprung, um sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen.
Wie auch hier hat ein Rauchmelder zu einem glücklichen Ende geführt.
Dieser Einsatz war nach Austausch und Kontrolle der Atemschutzgeräte in den Gerätehäusern für die freiwilligen Kräfte nach etwa 45 Minuten beendet.
Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit sieben Fahrzeugen, sowie der Rettungsdienst Werne und die Polizei.